Klöster zwischen Himmel und Erde

21./22.03.2023 Von Igoumentitza aus nehmen wir nicht den schnellsten Weg nach Athen. Wir haben ja Zeit! Es geht durch zentrale Teile Mittelgriechenlands an hohen Bergen vorbei…

Irgendwann kommen schon von Ferne die auf hohen Felsen klebenden Meteora Klöster (Blütezeit 12.-16. Jh., insgesamt 24) in den Blick, die uns bei unserer Ankunft eine zum Teil wolkenverhangene, mystische Atmosphäre bieten …

Nur sechs der Klöster kann man heute von einer Fahrstrasse aus bequem auf kurzen, aber steilen Treppenwegen besuchen….

Campingplatz unterhalb der Felsen

Nächste Zwischenstation: die Thermopylen. 480 v. Chr. haben an dem damaligen Engpass (zwischen Meer und Gebirge) die tapferen Spartaner unter König Leonidas tagelang gegen die Übermacht der Persischen Soldaten unter Xerxes ausgehalten, um der griechischen Flotte einen geordneten Rückzug zu ermöglichen…nach dem antiken Dichter Simonides konnte nur durch einen Verrat die Stellung von den Persern eingenommen werden… die Spartaner fielen bis auf den letzten Mann! Wir dagegen liegen an diesem Ort äußerst entspannt beim Baden in einem schon in der Antike bis zu 40 Grad heißes Wasser führenden Bach. Die Temperatur kann man sich quasi aussuchen. Bachabwärts wird es langsam kühler. Der aufgeschüttete Bach bietet an verschiedenen Stellen ideale Badegumpen. Der Entspannungseffekt macht den leichten Schwefelgeruch allemal wett….und wir können sie gut gebrauchen, die Entspannung, als wir gut zwei Stunden später von unserem Navi durch den Moloch Athen bis in den Hafen von Piräus geführt werden…eine nächtliche Überfahrt auf die Insel Kreta steht an.

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