In den südlichen Westfjorden

Westfjorde, 2.- 7. Juli

Auf dem Weg nach Norden macht die Fähre einen kurzen Zwischenstop auf der Insel Flatey, der mittlerweile einzigen bewohnten Insel von hunderten im breiten Breidafjördur. Einige bunte Häuser sind zu sehen, ansonsten jede Menge Kormorane und Papageitaucher. Im selbst für isländische Verhältnisse abgelegenen Gebiet der Westfjorde wenden wir uns zunächst nach Westen in Richtung Latrabjarg, einem der größten Vogelfelsen auf Island. Wir erwischen einen äußerst stürmischen Tag. Das Fotografieren direkt am Rande der Klippen ist nicht ohne Risiko, wenn einen sturmartige Böen direkt in Richtung Klippenkante schubsen wollen. Davon gänzlich unberührt sitzen Papageitaucher, Tordalke und Co seelenruhig auf ihren Plätzen…einen Meter unterhalb, windgeschützt, auf einem Felsvorsprung.

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Flatey

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Blick in den Breidafjördur

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unser erster hot pot in den Westfjorden – Krosslaug
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gut getarnte, aber leider unmittelbar an der Strasse liegende Eier des Austernfischer

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auf dem Weg zu den Latrabjarg-Vogelklippen

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Papageitaucher am Latrabjarg-Vogelfelsen:

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und Tordalke:

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und beide Arten einmal gemeinsam:

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Eissturmvogel

Trottellummenkolonie:

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Als Übernachtungsplatz suchen wir uns den kleinen Ort Talknafjördur aus. Eine gute Wahl, wie sich herausstellt. Es gibt ein gutes Schwimmbad direkt am Campingplatz, zwei gute Restaurants, in einem leiden wir mit den Isländern beim Fußballspiel Island-Frankreich.

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Tagsüber kommen unsere Mountainbikes zum Einsatz. Wir fahren fast bis zum Eingang des Fjords, entlang von gelbsandigen Stränden, die mit schwarzen Steinen gesprenkelt sind. Auf dem Rückweg gibt es einen Zwischenstop an einer kleinen Thermalquelle, für die drei kleine Becken eingefasst sind, kostenlose Nutzung, freier Blick auf den Fjord.

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Thermalquellen werden in den Westfjorden für uns Alltag. Wir lassen so gut wie keine aus! Einige sind allerdings mit klar über 40 Grad grenzwertig. Wir beschließen aus Zeitgründen wieder zur Südküste der Westfjorde zurückzukehren. Vier Wochen sind einfach zu kurz für ganz Island! Nächste Übernachtung beim Hotel Flokalundur, einige Kilometer östlich des Fähranlegers. Nach dem Essen besuchen wir 500 Meter weiter den bis dahin schönsten hot pot (Hellulaug), ca. 5 Meter von der Wasserkante entfernt, mit herrlichem Blick über die ganze Bucht und eine sehr angenehme Temperatur.

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nachts um zwei Uhr MEZ

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Schafe – für einen Vegetarier-Pullover
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Wollgras – für einen Veganer-Pullover

 

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Nachfolgende Bilder stammen aus dem Gebiet  Reykholar, unserer letzten Station in den Westfjorden. Der dortige hot pot hat eine Besonderheit zu bieten: ein heißes Bad mit speziell aus einer Fabrik produziertem Seetangmehl. Danach werden Haut und Haare weicher und seidiger, die Falten glätten sich und wir sehen nun fünf Jahre jünger aus. Das Ganze bei strahlendem Sonnenschein mit weitem Blick auf den Fjord. Wellness pur. In den Wiesen um uns herum eine nicht geahnte Dichte an brütenden Limikolen.

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Luftkampf zwischen Lachmöwe und Schmarotzerraubmöwe
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Odinshühnchen
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eine heiße Quelle bei Reykholar

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Goldregenpfeifer

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Am nächsten Tag laufen wir bei herrlichem Wetter eine lange Tour entlang der Küste ( von Stadir nach Laugarland und zurück ). Hier soll es Seeadler geben! Ich schleppe Spektiv, Stativ und Teleobjektiv im Fotorucksack mit….erst am Ende der Tour, kurz vor unserem Parkplatz, kreuzt, in weiter Ferne, ein Seeadler auf…

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Das kleine Küken der Küstenseeschwalbe ist neugierig, die Eltern haben Mühe, es zu beaufsichtigen. Wehe aber, wir kommen dem Küken zu nahe…

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ein letzter Blick auf den Breidafjördur mit seinen vielen Inseln, bevor wir die Westfjorde hinter uns lassen

 

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