Südisland, 21.-25. Juni 2016
Wir nähern uns weiter dem sogenannten grünen Süden mit seinen bis an die Küste reichenden Gletschern. Nächste Station ist der Ort Höfn, der durch das Abschmelzen der Gletscher und dem damit verbundenen verminderten Druck auf die Landmasse mittlerweile 15 Meter höher liegt….wo wir u.a. das örtliche Schwimmbad mit hot tubes genießen. Für die Isländer ist vor dem Sprung ins Wasser eine äußerst gründliche Körperreinigung mit Seife etc. absolut selbstverständlich. An der Rezeption werden wir extra darauf hingewiesen. Ob man mit den Touristen hier entsprechend schlechte Erfahrungen gemacht hat ? Am Ende steht ein spezieller Trockner für die Badehose bzw. den Badeanzug bereit. In Sachen Badekultur haben die Isländer wirklich einiges drauf!
Wir entdecken auf dem bei Höfn gelegenen kleinen Provinzflugplatz einen Drehort von einem Familien-Lieblingsfilm „ Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ , nämlich den „grönländischen“ Flughafen der Hauptstadt Nuuk. Wir werden versuchen weitere Drehorte dieses Films zu finden ! Der Film spielt in Island, in Grönland, im Himalaya und in Afghanistan….mit Filmaufnahmen, die allesamt hier in Island gedreht worden sind!

Wir besuchen einen der aus dem riesigen Vatnajökull-Gebiet herausquellenden Gletscher, den Hoffellsjökull und unternehmen eine lange Wanderung immer entlang des faszinierenden Gletschersees, siehe den Beitrag In der stillen Eiswelt des Hoffelsjökull….
Skogarfoss und der hinter dem Wasserfall begehbarer Seljalandsfoss, sind weitere „Pflichtpunkte“ eines Island-Touristen. Derartige Orte kann man häufig schon von weitem an mehreren Reisebussen auf den Parkplätzen erkennen….
Ein weiterer Abstecher geht für einen Tag auf die Westmännerinsel Heimaey (eigener Beitrag).


















Natürlich gibt es, trotz Regen, einen Stop am berühmten, schon bei James Bond 2002 ( Stirb an einem anderen Tag ) zu bewundernden Gletscherlagunensee Jökulsarlon mit langsam ins Meer treibenden Eisschollen,


















In Island kann man jeden Tag Wasserfälle fotografieren!
Dies hier ist kein Wasserfall, sondern ein Wassersteig, der starke Wind macht möglich:
Was für eine Frau!! Thuridur Einarsdottir hat von 1777 bis 1863 an der Südküste Islands gelebt, bereits mit 11 Jahren ging sie mit ihrem Vater auf See, mit 17 war sie eine ausgebildete Fischerin und insgesamt 50 Jahre auf See. Davon hat sie 25 Jahre als Kapitän Fischer-Boote befehligt mit 25 Mann Besatzung . Sie besaß für ihre herausgehobene Position eine spezielle Erlaubnis der Bezirksregierung, wie ein Mann Hosen zu tragen! Ihr zur Ehren ist in Stokkeyri eine alte Fischerhütte aus der damaligen Zeit rekonstruiert worden.




