Fes, Marokko, 6.März 2016 Fes war im 14. Jahrhundert ein weltberühmtes geistiges Zentrum mit Ausstrahlung nach Europa. Selbst ein späterer Papst hat hier studiert. Die Universität wurde übrigens von einer reichen Kaufmannstochter im Jahre 859 gegründet. Was nichts daran änderte, dass Frauen über Jahrhunderte gar nicht studieren durften…. Heute beherbergt Fes zwar immer noch eine Universität, die Stadt ist aber vor allem eine Handwerker- und Händlerstadt. 60 Prozent der Einwohner sollen ein Handwerk ausüben, häufig vom Vater auf den SohnWeiterlesen
Monat: März 2016
El Rocio, Andalusien
El Rocio, 14.3.2016 Zweites Ziel in Spanien ist der Coto Donana Nationalpark, Ausgangspunkt für unsere Erkundungen soll El Rocio sein. Dieser Ort, mehr ein Dorf mit einer großen Kirche, hat einen ganz eigenen Charme. Unmittelbar an einer Lagune gelegen, die jetzt im Frühjahr auch noch Wasser führt, kann man ganz problemlos von der Uferpromenade aus die Vögel in der Lagune beobachten, darunter viele Flamingos. Im übrigen ist der Ort ein Zentrum für den Pferdesport. Viele Häuser haben vor ihrer VerandaWeiterlesen
Ein verliebtes Schwarzstorchenpaar
Nationalpark Monfrague, 17.3.2016 Dieses wahrscheinlich frisch verliebte Schwarzstorchenpaar hat sich gefunden und versucht sich nun voller Lebensfreude am Synchronfliegen. Nicht immer ganz glatt, die Vorführung, es gibt Abstriche in der B-Note, insbesondere beim Fliegen des Linksbogens. Seht selbst: Weiterlesen
Unter Geiern
Nationalpark Monfrague, 17.3.2016 Der Titel in Anlehnung an Karl May ist in zweifacher Hinsicht nicht korrekt. Zum einen sind die Ornis um mich herum am Salto del Gitano im Nationalpark Monfrague ganz liebe Menschen. Sie sind nur mit Riesenobjektiven und Spektiven ausgestattet und nicht mit Waffen wie die Banditen, die hier im Gebiet Monfrague im Mittelalter ihr Unwesen getrieben haben. Zum anderen befinde ich mich zeitweise über und nicht unter den Geiern. Denn hoch oben auf einem Bergrücken, an einerWeiterlesen
Zurück nach Europa
Peleyo bei Tarifa, 9.3.2016 Zurück in Europa, Fährüberfahrt eine knappe Stunde von Tanger nach Tarifa, wir sind an der Südspitze Europas und finden auf Empfehlung des Koll. Andreas Meißner eine ideale Unterkunft in Peleyo zwischen Tarifa und Algeciras, Huerta Grande, nach vier Wochen Camping-Bus ein kleines Blockhaus nur für uns zwei, mit eigenem Klo und eigener Dusche….ein guter Ort, um uns nunmehr auf Spanien einzustimmen, Reiseführer zu wälzen, große Karten auszubreiten und die nächsten vier Wochen zu planen…Afrika ist immerWeiterlesen
Abendessen bei einer Berberfamilie
Zagora, kurz vor der Sahara, 1. März 2016 Haben wir für die Wüstentour etwa schlecht verhandelt, oder wieso bekommen wir bereits gegen Mitte der Tour eine private Einladung von Mohammed zu einem Abendessen im Kreis seiner Familie ? Wir sind zunächst deutlich zurückhaltend, aber nachdem Mohammed die Einladung gegen Ende der Tour noch einmal wiederholt, nehmen wir an. Treffpunkt 18:30 Uhr am Eingang zum Campingplatz. Es wird Couscous mit Hühnchen geben. Als spontane Gastgeschenke haben wir deutsche Schokolade und kleineWeiterlesen
Die Umgebung von Tafraoute
Der Berberort Tafraoute im westlichen Antiatlasgebirge ist definitiv einen eigenen Beitrag wert. Günstiges Klima, Herrliche Steinformationen, interessante Tagestouren ins Ammeln Tal und in die Ait Mansour Schlucht, um nur einiges zu benennen…nicht umsonst überwintern Hunderte von Franzosen hier mit ihren Yoghurt-Bechern über Monate, z.T. großflächig auf den der Stadt vorgelagerten Freiflächen zwischen Palmen. Wir haben u.a. eine sehr schöne – und auch anstrengende – Mountain-Bike Tour genossen: Einen ganzen Tag mit dem Auto braucht es für die Tour in dieWeiterlesen
Am Erg Chegaga
„Ali Baba, breakfast is ready“. Nach einer waschechten Wüstennacht am Erg Chegaga ruft mich Mohammed, unser Führer, zum Frühstück. Der Name Axel ist für ihn ein Zungenbrecher, daher werde ich kurzerhand in Ali Baba umgetauft. Ein Dünenmeer mit zum Teil sehr hohen Dünen umgibt das Wüstencamp. Unmittelbar nach Sonnenaufgang haben Bettina und ich eine Düne erklommen und noch einmal die absolute Ruhe genossen. Auch in der Nacht war die Stille der Wüste ein grandioses Erlebnis. Kein Hundegekläff, kein Muezzin, derWeiterlesen
Im Antiatlas
Die Berge des Antiatlas weisen die unterschiedlichsten Farben und Strukturen auf. Hier einige Eindrücke von einem sehr alten Gebirge, das z.B. ca. 250 Millionen Jahre älter ist als der Hohe Atlas:Weiterlesen
