Marokko, als erstes fallen uns bereits im hohen Norden Dromedare auf, die wie bei uns die Kühe auf einer Weise grasen…im weiteren ist für uns aber ein anderes Tier , zum Teil sehr laut vernehmlich, für das Tierleben Marokkos prägend. Der Esel. Er begegnet einem überall, mit kurz zusammengebundenen Füßen links und rechts des Weges, als Lastesel schwer bepackt mit zwei riesigen Körben links und rechts, häufig noch ein Marokkaner zusätzlich auf dem Rücken, als Zugtier eines Last-Karrens, auch an Hauptstrassen, selbst die Autobahnen Marokkos werden von Eselskarren gequert….

Unser Weg in das hoffentlich warme Südmarokko führt uns als erstes zu den Wasserfällen nach Ouzoud. Bei Paul und Renate auf dem Campingplatz „Zebra“ kann man ganz wunderbar entspannt eine Marokkorundreise planen und starten…

Die zweite Etappe lautet Marrakech, kein einfaches Ziel, viel Trubel und gefühlt hundertmal soviel Händler, die auf Touristen aus sind, wie Touristen….hier dreht sich letztlich alles um den großen zentralen Platz Drama el-Fna, dem Platz der Geköpften, erstes immaterielles UNESCO-Kulturerbe der Menschheit. Heute bestaunen die Schaulustigen aber eher die Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler und Musikbands aus den offenbar unterschiedlichsten Gegenden Marokkos…


Dieser Verkäufer will uns zu verstehen geben, dass sein Essenstand die frischeste Ware von allen ( mindestens 50 Ständen ! ) anzubieten hat.

Wir genießen die Atmosphäre des sich langsam füllenden Platzes von einem Logenplatz des direkt am Platz befindlichen Cafés Argan, Schauplatz des Terroranschlages aus dem Jahr 2011. Heute wahrscheinlichlich das einzige Café Marokkos mit Sicherheitskontrolle am Eingang….

